In Kooperation mit der renommierten Kunstakademie Münster wird der mit 1.500,- Euro, einer Einzelausstellung, einer Urkunde und einem Artist-in-Residence-Stipendium dotierte Kultur-Rockt-Preis für bildende Kunst an eine Preisträgerin oder einen Preisträger aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur oder Installation verliehen.

Die Kunstakademie Münster ist eine Hochschule für bildende Künste im Range einer Universität mit Promotions- und Habilitationsrecht und internationaler Ausrichtung. Im Sinne einer freien Kunst studieren hier KünstlerInnen und KunsterzieherInnen Malerei, Bildhauerei, Installationskunst, Performance, Fotografie, Film und Neue Medien. Daneben bilden Geschichte, Kritik, Theorie und Didaktik der Kunst die wissenschaftlichen Schwerpunkte. 1971 als Institut für Kunsterzieher der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf in Münster gegründet, wurde die Hochschule im Jahr 1987 selbstständig.

Eine Vorauswahl der Kunstakademie bildet die Grundlage des Nominierungsverfahrens

Die Klassenleiter der Kunstakademie Münster hatten die Möglichkeit, eine(n) Studentin/Studenten oder ein(en) Absolventen/Absolventin zu nominieren. Es konnte sich hierbei um aktuelle Studierende oder Alumni bis zum Alter von 35 Jahren handeln.

Die neun Nominierten waren aufgefordert, bis zum 23. April eine Bewerbung im Rektorat der Kunstakademie mit folgenden Bestandteilen einzureichen:

– Kurzvita mit Fokus auf die künstlerische Ausbildung / künstlerische Aktivitäten

– Kurzes Motivationsschreiben ggf. mit Angaben, wie die Residenz-Zeit künstlerisch genutzt werden soll

– Ein Portfolio, aus dem der Inhalt (mögliche Werke) bzw. ein Konzept für die Einzelausstellung hervorgehen

Drei Nominierte kämpfen im Finale um den Kultur-Rockt-Preis für bildende Kunst 2018

Das Sichtungsteam der Kunstakademie Münster, bestehend aus Professor Tobias Hantmann, Professor Andreas Köpnick, Cristina Prims Vicario (studentische Vertreterin / AStA-Vorsitzende) und Martin Lehmann (Leiter des Ausstellungsbüros), benannte aus den neun Nominierten drei Bewerber für die Endauswahl, die der internationalen und interdisziplinär besetzten Kultur-Rockt-Jury zur Ermittlung des Gewinners vorgeschlagen werden. Die Finalisten heißen Isabel Schober, Adrian Ferdinand und Mikolaj Sobczak.

Bis zum 6. Mai 2018 hat jedes Jurymitglied die Möglichkeit, 1 x 3, 1 x 2 und 1 x 1 Punkte zu vergeben.

Die Person mit den meisten Punkten wird Preisträger bzw. Preisträgerin und im Rahmen des diesjährigen Festivals in einer exklusiven Einzelausstellung über sechs Wochen zu sehen sein.

Am Freitag, den 1. Juni 2018 findet um 18:00 Uhr die Vernissage statt, im Anschluss, um 20:00 Uhr, die Lesung mit Schauspielerin Nina Hoss.

Die Kultur-Rockt-Jury besteht aus den folgenden Personen:

  • Matthias Beckmann, Zeichner, Berlin
  • Henry Hargreaves + Caitlin Levin, Künstlerduo, New York
  • Nina Hoss, Schauspielerin, Berlin
  • Cathy Jardon, Malerin, Berlin
  • Professor Sabine Keggenhoff, Architektin/Innenarchitektin, Sauerland
  • Anne Knapstein, 1. Vorsitzende Kunstverein Sundern-Sauerland e.V., Sauerland
  • Alexander Krichel, Pianist, London/Hamburg
  • Professor Maik Löbbert, Rektor Kunstakademie Münster, Münster
  • Cornelia Reuber, HSK, Fachdienst Kultur/Musikschule, Sauerland
  • Gisbert Scheffer, Team Wandres Werbeagentur, Sauerland
  • Jannik Schümann, Schauspieler, Berlin
  • Andrea Schulte, Inhaberin und Geschäftsführerin Schulte Lagertechnik, Sauerland
  • David Smith, Autor und Schauspieler, Chicago/New York
  • Margret Haurand, Mathildis Schmitz-Hengesbach, Matthias Berghoff, Kultur-Rockt-Orgateam-Vorstand