Benno Fürmann wurde 1972 in Berlin geboren. Als einer der spannendsten Darsteller zählt Benno Fürmann zur A-Liga der deutschen Schauspieler.

 

Nach seinem Debüt in einer Nebenrolle in Edgar Reitz‘ TV-Serie „Die zweite Heimat“ (1991) absolvierte er eine Ausbildung am renommierten Lee Strasberg Actors Studio in New York. Seinen Durchbruch feierte er einige Jahre später mit Roland Suso Richters „Die Bubi Scholz Story“ (1997). Im Kino ging es seit Til Schweigers und Granz Henmans „Der Eisbär“ (1998) steil nach oben, mit Rollen in „Pünktchen und Anton“ (1998) von Caroline Link, Sönke Wortmanns „St. Pauli Nacht“ (1999), „Anatomie“ (2000) und „Anatomie 2″ (2003) von Stefan Ruzowitzky oder Martin Eiglers „Freunde“ (2001). In Tom Tykwers „Der Krieger und die Kaiserin“ (2000) wurde er endgültig einem großen Publikum bekannt. Doris Dörries „Nackt“ (2002) folgte, ebenso Brian Helgelands internationale Produktion „Sin Eater – Die Seele des Bösen“ (2004).

 

Die Bandbreite seines Könnens stellte Fürmann in drei Christian Petzold-Filmen unter Beweis: „Wolfsburg“ (2005), „Gespenster“ (2005) und „Jerichow“ (2009), ebenso in Vivian Naefes „Die wilden Hühner“ (2006) und den Fortsetzungen, in Marc Rothemunds „Pornorama – oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts“ (2007) und Leander Haußmann’s „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ (2007), Philipp Stölzls Alpen-Abenteuer „Nordwand“ (2008), „Speed Racer“ (2008) von den Brüdern Wachowski sowie als einer der Väter der „Teufelskicker“ (2010) von Granz Henman. 2011 war er als Indiana Joe in Hermine Huntgeburths „Tom Sawyer“ (2011) im Kino zu sehen.

 

Benno Fürmann wurde mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Darsteller in „Freunde“ (2000) ausgezeichnet, erhielt den Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle in „Wolfsburg“ (2005), den Deutschen Fernsehpreis für „Die Bubi Scholz Story“ (1999) sowie DIVA – Deutscher Entertainment Preis als Schauspieler des Jahres (2008).

2014 und 2015 spielte er in den Kinofilmen „Der blinde Fleck“, „Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss“ und „Quatsch“ sowie im TV-Thriller „Kein Entkommen“.